Geschichte der VAE - Fortsetzung


Für annähernd ein gesamtes Jahrtausend bestimmte die Hafenstadt Julfar die Geschichte der VAE. Sie wurde zum Schauplatz mehrerer Kriege. 941 gelang es persische Invasoren aus Bagdad und Basra zu vertreiben.

1507 erobern die Portugiesen Muscat (im Oman) und errichteten Rots and er Ostküste der arabischen Halbinsel. Mit ihnen kam eine starke Macht an den Gold, die die Piraterie an der Küste eindämmen konnte. 1618 etabliert sich das British East India Company an der Westküste von Jemen. 1680 gründen die Holländer Handelsposten am Arabischen Golf. Der Sklavenhandel mit den aus Zentralafrika verschleppten Schwarzen blüht auch hier. 1622 verbündet sich der Schah Abbas von Persien mit den Briten und verdrängt die Portugiesen aus dem Land. Die Priaten überfallen kauf die Briten konnten jedoch nicht abgewehrt werden. 1820 schlossen jedoch die Briten und die Quasimi einen Vertrag über einen Waffenstillstand und weitere Vereinbarungen.

Unglaublich und doch wahr: erst im 18. Jahrhundert besiedeln Beduinen die Küste der heutigen VAE. 1761 wird Abu Dhabi gegründet. Im Verlauf des 18. Jahrhunderts entstehen die Scheichtümer Umm al-Quwain, Ajman und Sharjah. 1833 siedeln Beduinen des Stammes Bani Yas unter Führung ihres Scheichs Maktoum erstmals am Creek von Dubai.

In Ermangelung klar definierter Grenzen bürgerte sich damals der Begriff Trucial Coast für die heutigen VAE ein. 1951 gründeten den Trucial States Council, den Rat der Emire um strittige Fragen zu lösen. Erst um 1968 zogen sie die Briten fast vollständig zurück.

Auf Initiative von Abu Dhabi und Dubai kam es schließlich am 2. Dezember 1971 zur Gründung der Vereinigten Arabischen Emirate. Bahrain und Quatar entschlossen sich, eigene Staaten ins Leben zu rufen.