Islamische Baukunst
Die islamische Baukunst besteht aus dekorativer Architektur. Dazu zählen die Arkaden verbunden Säulen und deren Flächen, die mit reichlich Ornamentik in vertikaler und horizontaler Ausrichtung geschmückt sind.
Der Bau der Moscheen folgt einem einheitlichem Baustil und Gestaltungsprinzipien. Der Innenraum wird von einer Kuppel überdacht. Sie ist mit Ornamenten und Schrift verziert. Auf dem Boden liegen mehrere Teppiche. Weitere Innenräume sind die nach Osten ausgerichtete Gebetsnische Mihrab und die Kanzel Minbar.
Im Außenbereich findet man häufig Waschplätze, die sich im Innenhof befinden, für rituelle Waschungen. Die gut belüfteten Innenhöfe sind reichlich mit Bögen und Ornamentik verzieht. Als Minarette bezeichnet man den oder die schlanken Türme an der Seite der Kuppel. Von ihnen aus ruft der Muezzin zum Gebet.
Der Bau der Wohnhäuser orientierte sich an den Prinzipien sakraler Architektur. Während das Äußere beinahe schmucklos erscheint, entfaltet sich im Innern eine fast verschwenderische Pracht. Private Wohnhäuser bieten den arabischen Familien die notwendige Abgeschiedenheit – auch heute noch. Sie beherbergen ein dichtes Netz aus vielen Gebäuden, in denen die gesamte „Sippe“, verteilt in Familien in einzelnen Häusern, lebt. Kleine Fenster schützen vor Hitze, Sonne und Wind; dicke Mauern spenden Kühle.
Ein ausschließlich Männern vorbehaltener Raum namens Mafradsch befindet sich meist im oberen Gebäude. Dort ziehen sich die Herren nach einem Mahl zurück und genießen starken arabischen Kaffee. mehr »
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